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Sorge wegen steigender Terror-Gefahr: GUS-Staaten planen Eingreiftruppe

Die von Russland dominierte Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ist besorgt wegen einer steigenden Terrorgefahr aus Afghanistan. Die Staaten haben

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Sorge wegen steigender Terror-Gefahr: GUS-Staaten planen Eingreiftruppe

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Die von Russland dominierte Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ist besorgt wegen einer steigenden Terrorgefahr aus Afghanistan. Die Staaten haben deshalb ein Programm für mehr Sicherheit an den Außengrenzen bis 2020 vereinbart.

Russlands Präsident Wladimir Putin sagte bei dem Treffen in Kasachstan, die Terroristen gewännen immer mehr Einfluss und machten keine Geheimnisse aus ihren weiteren Expansionsplänen. Eines ihrer Ziele sei es, nach Zentralasien vorzustoßen. Es sei wichtig, darauf vorbereitet zu sein, auf ein solches Szenario zusammen zu reagieren.

Die geplanten Maßnahmen sehen u.a. eine gemeinsame Eingreiftruppe vor. Wo diese genau stationiert werden wird, ist bislang unklar. Tadschikistan hat die längste gemeinsame Grenze mit Afghanistan.

Die Taliban hatten zuletzt Geländegewinne in der nördlichen Provinz Kundus erzielt. Sie rückten damit direkt auf die Grenze nach Tadschikistan vor. Als Reaktion darauf, wollen die USA den Rückzug ihrer Truppen aus Afghanistan hinauszögern. Auch die deutsche Bundesregierung plant, den Einsatz der dort stationierten Bundeswehr-Soldaten zu verlängern.