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Fremdenfeindlichkeit: Kandidatin für OB-Wahl in Köln niedergestochen

Einen Tag vor der Oberbürgermeisterwahl in Köln hat ein Attentäter aus fremdenfeindlichen Motiven auf die parteilose Kandidatin Henriette Reker

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Fremdenfeindlichkeit: Kandidatin für OB-Wahl in Köln niedergestochen

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Einen Tag vor der Oberbürgermeisterwahl in Köln hat ein Attentäter aus fremdenfeindlichen Motiven auf die parteilose Kandidatin Henriette Reker eingestochen und sie schwer verletzt.

Der 44-Jährige Mann attackierte die auch für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständige Sozialdezernentin mit einem Jagdmesser an einem CDU-Wahlkampfstand auf einem Wochenmarkt.

Reker wurde nach offiziellen Angaben im Halsbereich getroffen und im Krankenhaus operiert.

Neben der 59-Jährigen wurden auch eine Kölner CDU-Politikerin, eine FDP-Ratsfrau und zwei Bürger, die sich zufällig am Wahlkampfstand aufhielten, zum Teil schwer verletzt.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums wurde der Messerstecher von einem Bundespolizisten überwältigt. Der Täter habe Fremdenfeindlichkeit als Motiv angegeben.

Die Abstimmung findet trotz des Attentats wie geplant am Sonntag statt.

Die Wahlleitung appellierte an die Kölner, nach dem Angriff auf Reker auf jeden Fall wählen zu gehen.

Alle Parteien stoppten den Wahlkampf nach der Tat.

Reker wird von CDU, Grünen sowie der FDP unterstützt und liegt laut einer jüngsten Umfrage im Rennen um die Macht im Kölner Rathaus vor ihrem SPD-Konkurrenten Jochen Ott.