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Messerattacken auf jüdische Israelis: Drei palästinensische Angreifer erschossen

Die tödliche Gewalt im Nahen Osten nimmt kein Ende. In Hebron kam es am Morgen zu zwei versuchten Messerattacken. Ein 18-jähriger Palästinenser wurde

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Messerattacken auf jüdische Israelis: Drei palästinensische Angreifer erschossen

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Die tödliche Gewalt im Nahen Osten nimmt kein Ende. In Hebron kam es am Morgen zu zwei versuchten Messerattacken. Ein 18-jähriger Palästinenser wurde getötet nachdem er einen orthodoxen Juden mit einem Messer angriff. In einem separaten Vorfall griff eine Palästinenserin einen israelischen Soldaten an und wurde ebenfalls erschossen.

In der jüdischen Siedlung Armon Hanaziv im Osten Jerusalems griff ein Palästinenser einen israelischen Polizisten mit einem Messer an. Der Polizist blieb unverletzt. Über Twitter teilte ein israelischer Polizeisprecher mit, dass der Attentäter erschossen wurde.

Der Weltsicherheitsrat befasste sich am Freitag in einer Dringlichkeissitzung mit der Lage im Nahen Osten. Der neue israelische UN-Botschafter Danny Danon erweckte in New York den Eindruck, dass es sich bei einem in sozialen Netzwerken verbreiteten Bild um Unterrichtsmaterialien für palästinensische Schüler handle. Das Bild zeigte einen menschlichen Oberkörper mit der Überschrift “How to kill a Jew” (“Wie man einen Juden tötet”). An verschiedenen Stellen wird darauf gezeigt, wo man ein Messer ansetzen könnte.

Der Konflikt in Israel und den Palästinensergebieten war um die Zugangsbeschränkung am Jerusalemer Tempelberg neu entflammt.

Der palästinensische UN-Vertreter bat die UNO um Hilfe. Eine internationale Truppe könnte die Muslime schützen, die in der Al-Aksa-Moschee beten wollten. Mansur hatte den UN-Sicherheitsrat vor dem Treffen in New York aufgerufen, seiner Verantwortung nachzukommen und die Gewalt zu stoppen.