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Euro-Münzen: Kleinvieh ist Mist

Die beiden kleinsten Euromünzen verschwinden mehr und mehr. Nach Belgien, Finnland, den Niederlanden, Ungarn, Schweden und Dänemark. führt auch

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Euro-Münzen: Kleinvieh ist Mist

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Die beiden kleinsten Euromünzen verschwinden mehr und mehr. Nach Belgien, Finnland, den Niederlanden, Ungarn, Schweden und Dänemark. führt auch Irland eine Regel ein, nach der die kleinsten beiden Münzen dort bald eine deutlich geringere Rolle spielen. Von Ende Oktober an werden Wechselgeldbeträge in Geschäften auf die jeweils nächste Fünf-Cent-Stelle auf- oder abgerundet, so die irische Zentralbank. Auf diese Weise soll der Bedarf an Ein- und Zwei-Cent-Stücken reduziert werden.

Die kleinen Münzen sind schlicht zu teuer. Das Prägen einer Ein-Cent-Münze kostet – fälschungssicher – 1.65 Cent, die Zwei-Cent-Münze deckt mit 1.94 Cent gerade mal die Kosten.

Auch Experten der Deutschen Bundesbank erwägen die Abschaffung des Kleingelds. Denn sie wissen: Viele horten lieber ihre Kupferstücke, anstatt damit zu bezahlen.

Kleine Vorschau auf das “Wie”: Die Rundung betrifft nur Beträge, die in bar bezahlt werden. Und Verbraucher haben das Recht, die Rundung abzulehnen und können auf dem exakten Wechselgeld bestehen.

Die EU-Kommission hatte bereits vor zwei Jahren Pläne vorgestellt, die eine Abschaffung der Münzen im Wert von einem und zwei Cent vorsehen.

su