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Nach Angriff in Busbahnhof abermals erhöhte Wachsamkeit in Israel

Nach wochenlangen Messerattacken und jetzt auch dem Angriff in einem Busbahnhof ist Israel nun besonders wachsam – die Sicherheitskräfte ebenso wie

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Nach Angriff in Busbahnhof abermals erhöhte Wachsamkeit in Israel

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Nach wochenlangen Messerattacken und jetzt auch dem Angriff in einem Busbahnhof ist Israel nun besonders wachsam – die Sicherheitskräfte ebenso wie die Leute auf der Straße.

Bei dem Angriff in der Stadt Beerscheba schoss ein Palästinenser um sich und tötete einen Israeli. Elf Menschen wurden verwundet.

Der Schütze wurde dann selber von Polizisten getötet. Diese erschossen aber auch einen Einwanderer aus dem afrikanischen Eritrea, den sie ebenfalls für einen Angreifer hielten.

In dem gleichen Irrglauben traten Umstehende dann noch auf den schon Niedergeschossenen ein. Die Polizei sucht jetzt nach den Beteiligten, um gegen sie zu ermitteln.

Bilder von dem niedergeschossenen Eritreer (Vorsicht, diese Aufnahmen können verstören)

Angesichts der fortgesetzten Angriffe auf Israelis bewaffnen sich offenbar viele von ihnen. Der Radiosender der Armee berichtet von deutlich mehr Anträgen auf einen Waffenschein.

Andere sind Soldaten, die nun auch außer Dienst ihre Maschinenpistolen bei sich tragen. Auch zu einer Verabredung mit einer Frau am Donnerstag, sagt ein Mann in Jerusalem, habe er die Waffe mitgenommen.

Die jetzigen Unruhen haben sich vor allem an einem Streit um den Tempelberg in Jerusalem entzündet – einem Ort, der Moslems und Juden gleichermaßen wichtig ist.

Mehr als vierzig Palästinenser wurden in diesen Unruhen getötet, dazu acht Israelis.