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Bart bald nicht mehr ab: Tutanchamuns Totenmaske wird mit deutscher Hilfe restauriert

In Ägypten hat mit deutscher Hilfe die Wiederherstellung der berühmten Totenmaske von Tutanchamun begonnen. Der Maske des Pharao war der Bart

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Bart bald nicht mehr ab: Tutanchamuns Totenmaske wird mit deutscher Hilfe restauriert

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In Ägypten hat mit deutscher Hilfe die Wiederherstellung der berühmten Totenmaske von Tutanchamun begonnen.

Der Maske des Pharao war der Bart abgefallen; das passierte offenbar letzten Sommer, als in der Vitrine eine Glühbirne gewechselt werden sollte.

Der Bart wurde dann wieder angeklebt, aber wohl in großer Eile und nicht sehr sorgfältig, und dann auch noch mit einem schwer wieder lösbaren Kunstharzkleber.

Zum einen gehe es jetzt darum, den Bart abzunehmen und wieder anzubringen, sagt der deutsche Fachmann, Christian Eckmann vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz.

Zum anderen müsse man umfassend untersuchen, so Eckmann weiter, welche Materialien verwendet wurden und wie überhaupt alles hergestellt wurde.

Der deutsche Experte Christian Eckmann erklärt im August die geplanten Maßnahmen (auf Englisch)

Wann die Restaurierung abgeschlossen werden kann, ist noch offen: Sie könnte aber wohl ein bis zwei Monate dauern.

Die Experten um Eckmann sind jedoch zuversichtlich, dass der Kleber gelöst und der Bart wieder fachgerecht am Pharaonenkopf
angebracht werden kann.