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Jetzt auch noch der Spott: Deutsche Bank überweist "aus Versehen" Milliarden

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in London hat einem Zeitungsbericht (“Financial Times”) zufolge sechs Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) an

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Jetzt auch noch der Spott: Deutsche Bank überweist "aus Versehen" Milliarden

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Ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in London hat einem Zeitungsbericht (“Financial Times”) zufolge sechs Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) an einen US-Hedgefonds überwiesen – aus Versehen.

Grund war offenbar ein sogenannter fat-finger-Fehler. Das heißt in diesem Fall, beim Tippen auf der Tastatur wurde aus Versehen zu häufig die 0 gedrückt.

Der Fehler sei schnell bemerkt worden. Das Geld war demnach am nächsten Tag wieder bei der Bank.

Verursacher war laut “FT” ein recht neuer Mitarbeiter in der Abteilung für Devisenhandel, sein Chef war im Urlaub. Nach dem sogenannten Vier-Augen-Prinzip muss eigentlich jede Überweisung von mindestens zwei Mitarbeitern kontrolliert werden.

Die Bank habe den Vorfall selbst gemeldet.

Erst am Wochenanfang hatte die Deutsche Bank eine grundlegende organisatorische und personelle Neuordnung beschlossen.

su mit dpa