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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im Nahen Osten

Er hat mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu darüber gesprochen, wie der Status quo auf dem sowohl Juden, als auch Muslimen heiligen Tempelberg in Jerusalem zu bewahren sei.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im Nahen Osten

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Im Zuge diplomatischer Bemühungen ist UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im Nahen Osten. Er hat mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu darüber gesprochen, wie der Status quo auf dem sowohl Juden, als auch Muslimen heiligen Tempelberg in Jerusalem zu bewahren sei. Der Streit um die Nutzungsrechte dieser Stätte, gilt mit als Auslöser der jüngsten Welle der Gewalt.

Meinung

Sicherheitsmaßnahmen können kontraproduktiv sein, wenn sie ohne den Willen die Situation zu entschärfen angewandt werden.

«Wir müssen verhindern, dass die Situation weiter eskaliert, hin zu einem religiösen Konflikt mit möglichen regionalen Auswirkungen. Wir müssen die Bedingungen für wirkliche Verhandlungen schaffen, die die Besatzung beenden und die Hoffnungen beider Völker verwirklichen.» sagte Ban in Jerusalem.

Netanjahu übte erneut harte Kritik an dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas und hatte schon zuvor die Sicherheitsmaßnahmen im Land verstärkt.

Ban Ki-moon forderte eine angemessene Anwendung: “Sicherheitsmaßnahmen können kontraproduktiv sein, wenn sie ohne den Willen die Situation zu entschärfen angewandt werden, bevor Menschen ihr Leben verlieren. Wenn die Gewaltanwendung nicht ausgewogen ist, kann sie Frustration und Ängste auslösen und zu neuer Gewalt führen.”

Ban Ki Moon trifft an diesem Mittwoch Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Ramallah. Auch US-Außenminister John Kerry wird auf seiner am Mittwoch beginnenden Reise nach Europa und Nahost Gespräche mit Netanjahu und Abbas führen.