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Malier nutzen facebook, um nach Vermissten der Mekka-Panik zu suchen

Mehr als 2.000 Menschen sind bei der Massenpanik während der Mekka-Wallfahrt getötet worden. In Mali nutzen die Menschen facebook, um Vermisste zu

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Malier nutzen facebook, um nach Vermissten der Mekka-Panik zu suchen

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Mehr als 2.000 Menschen sind bei der Massenpanik während der Mekka-Wallfahrt getötet worden. In Mali nutzen die Menschen facebook, um Vermisste zu finden. Von 200 Pilgern aus Mali fehlt nach wie vor jede Spur.

“Eltern posten Fotos ihrer Vermissten für den Fall, dass wir Informationen haben. Wir hatten Freiwillige in Mekka, die in die Krankenhäuser gingen und die Verletzten fotografierten”, schildert Kadiatou Cissoko.

Viele Malier sind frustriert weil es kaum offizielle Informationen gibt.

Bis heute haben wir keine Auskunft über die Ereignisse in Mina. Bald ist ein Monat vorbei, ohne dass wir trauern konnten”, klagt Alassane Touré.

“Ohne Nachricht vom Vater, der Mutter, des Sohns, der Tochter sein, nicht zu wissen, an wen man sich wenden kann, das ist unerträglich”, meint Dèdè Cissé.

Malier, die keinen Internetzugang haben, können in dem kleinen Büro in Bamako Fotos von Vermissten abgeben.