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Uhren umgestellt: Happy Winterzeit!

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Uhren umgestellt: Happy Winterzeit!

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Seit diesem Sonntag, den 25. Oktober 2015, ist die Sommerzeit zu Ende. Um 3 Uhr morgens sind die Uhren auf 2 Uhr morgens zurückgestellt worden. Für viele Leute bedeutete das, dass sie am Sonntag länger schlafen konnten und Zeit hatten, die Umstellung zu verkraften.

Bis die meisten am Montag wieder arbeiten, sollten dann alle auch die letzten mechanischen Uhren umgestellt sein und jeder wieder wissen, wieviel Uhr es ist. Bei Handys und anderen Geräten geht das Umstellen mittlerweile ohnehin automatisch.
Viele wollten am Samstagabend richtig lange ausgehen. Eltern hatten Experten auch empfohlen, die Kinder am Samstag erst später ins Bett zu schicken, damit sich die kleinen Frühaufsteher besser auf die Winterzeit einstellen könnten.

Unangenehmer war es für Menschen, die nachts arbeiten. Da dauerte die Nacht nämlich eine Stunde länger. Um 3 Uhr morgens blieben die Uhren stehen, und die Nacht wurde so zur längsten des Jahres – auch bei uns in der Nachrichtenredaktion.

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Und für alle, die es wirklich korrekt haben wollen. Natürlich gibt es gar keine “Winterzeit”. Die Uhren werden nur nach der Sommerzeit – genauer gesagt der MSEZ, der Mitteleuropäischen Sommerzeit – wieder auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Das geschieht in allen EU-Staaten und der Schweiz gleichzeitig. In Portugal und auf den britischen Inseln gilt aber MEZ +1, es ist immer eine Stunde später.

Russland macht aber bei der Umstellung schon seit Jahren nicht mehr mit. Nachdem von 2011 bis 2014 vom damaligen Präsidenten Dmitry Medwedjew durchgesetzt in Russland Sommerzeit galt, kehrte das Land auch auf Wunsch von Wladimir Putin im vergangenen Jahr zur ewigen Winterzeit zurück.

In den sozialen Medien nehmen’s viele mit Humor.



Offenbar sind aber auch in Deutschland nicht alle von der Zeitumstellung begeistert.