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Wahlen in Argentinien: Scioli Favorit für Kirchner-Nachfolge

In Argentinien wird heute der Nachfolger von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner gewählt und er gilt als Favorit: Der 58-jährige Daniel Scioli

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Wahlen in Argentinien: Scioli Favorit für Kirchner-Nachfolge

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In Argentinien wird heute der Nachfolger von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner gewählt und er gilt als Favorit:

Der 58-jährige Daniel Scioli ist der Kandidat der Regierungskoalition Frente para la Victoria und Gouverneur der Provinz Buenos Aires.

Kirchner darf sich laut Verfassung nicht um eine dritte Amtszeit in Folge bewerben.

Zusätzlich werden auch 130 der 257 Abgeordneten und ein Drittel der 72 Senatsmitglieder sowie die Gouverneure von elf der 24 Provinzen gewählt.

Nach den Umfragen kann Scioli auf rund 40 Prozent der Stimmen hoffen, während knapp 30 Prozent sich für seinen konservativen Rivalen Mauricio Macri aussprachen, den Bürgermeister von Buenos Aires.

Bei den allgemeinen Vorwahlen vom August hatte Macris Koalition Cambiemos 30,1 Prozent er Stimmen erreicht und damit 7,5 Prozent weniger als das Bündnis des favorisierten Scioli (38,6 Prozent).

Dritter wurde mit knapp über 20 Prozent der Stimmen Sergio Massa (43), ein ehemaliger Kabinettschef Kirchners. Er steht der Regierung heute kritisch gegenüber.

Rund 32 Millionen Bürger sind zur Stimmabgabe aufgerufen. In Argentinien gilt Wahlpflicht.

Fraglich ist, ob eine Stichwahl am 22. November notwendig wird.

In Argentinien muss ein Kandidat auf 45 Prozent der Stimmen oder auf 40 Prozent mit 10 Prozentpunkten Vorsprung vor dem Zweiten kommen, um in der ersten Runde zu gewinnen.

Erste aussagestarke Ergebnisse sollen am frühen Montag bekanntgegeben werden.