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Italien liefert mutmaßlichen Bardo-Attentäter nicht an Tunesien aus

Weil ihm in Tunesien die Todesstrafe droht, hat ein italienisches Gericht den Antrag auf Auslieferung eines mutmaßlichen Attentäters abgewiesen. Der

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Italien liefert mutmaßlichen Bardo-Attentäter nicht an Tunesien aus

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Weil ihm in Tunesien die Todesstrafe droht, hat ein italienisches Gericht den Antrag auf Auslieferung eines mutmaßlichen Attentäters abgewiesen. Der Marokkaner soll an dem Anschlag auf das Bardo-Museum am 18. März mit 22 Toten beteiligt gewesen sein. Er soll die Attentäter logistisch unterstützt haben. Der junge Mann war im Februar illegal nach Italien eingereist. Im Mai wurde er dort von den Behörden auf ersuchen Tunesiens festgenommen. Mit der Ablehnung seiner Auslieferung wird er nun freigelassen. Es wird aber dennoch weiter wegen “Terrorverdachts” ermittelt.

In einem anderen Urteil sprach sich ein Gericht in Mailand dafür aus, die Anklage gegen den 22-jährigen Verdächtigen fallen zu lassen. Es lägen nicht genug Beweise für seine Beteiligung an dem Anschlag vor.