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Der niedrige Ölpreis vermasselt weiter die Bilanzen der Energiekonzerne

Der Ölkonzern Shell hat im dritten Quartal 6,7 Milliarden Euro Verlust gemacht. Massiv zu Buche schlugen außer dem gesunkenen Ölpreis

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Der niedrige Ölpreis vermasselt weiter die Bilanzen der Energiekonzerne

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Der Ölkonzern Shell hat im dritten Quartal 6,7 Milliarden Euro Verlust gemacht. Massiv zu Buche schlugen außer dem gesunkenen Ölpreis milliardenschwere Abschreibungen, weil das britisch-niederländische Unternehmen umstrittene Förderprojekte in Kanada und vor Alaska gestoppt hatte – bei dem Ölpreis unrentabel.

Auch BP, der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil und ENI aus Italien hatten in dieser Woche schlechtere Zahlen gemeldet.

Dagegen federte der französische Konzern Total die Folgen des
niedrigen Ölpreises erfolgreich ab. Zum einen dreht das Unternehmen die Produktion hoch, zum anderen profitiert es von den guten Gewinnmargen der Raffinerien und des Chemie-Geschäfts. Der bereinigte Gewinn sank im dritten Quartal zwar immer noch um 23 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro, Analysten hatten aber einen noch stärkeren Rückgang erwartet.

Seit Mitte 2014 hatte sich der Preis für ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent von über 100 auf knapp 50 US-Dollar mehr als halbiert.

su mit Reuters, dpa