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Dritte TV-Debatte zur US-Wahl: Republikaner ordnen Bewerberfeld

Die US-Republikaner haben bei ihrer dritten Fernsehdebatte weiter versucht, ihr Bewerberfeld für die Kandidatur zur Wahl eines neuen US-Präsidenten

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Dritte TV-Debatte zur US-Wahl: Republikaner ordnen Bewerberfeld

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Die US-Republikaner haben bei ihrer dritten Fernsehdebatte weiter versucht, ihr Bewerberfeld für die Kandidatur zur Wahl eines neuen US-Präsidenten im November 2016 zu ordnen.

Insgesamt hatten sich in Boulder im Bundesstaat Colorado zehn Bewerber den Fragen der drei Moderatoren des Senders CNBC gestellt. In den Umfragen nach der Debatte führte Neurochirurg Ben Carson, ihm folgte Milliardär und Baulöwe Donald Trump, beide versuchten mit Steuersenkungsmodellen zu punkten.

Mit dabei war auch der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush. Der Bruder des letzten republikanischen Präsidenten George W. Bush liegt in den Umfragen deutlich zurück. Kommentatoren sahen seinen direkten Kontrahenten, den ebenfalls aus Florida stammenden Senator Marco Rubio als Gewinner der Debatte. Er punktete mit Angriffen gegen die US-Medien. Seine Umfragewerte lagen aber zuletzt wie bei Bush im einstelligen Prozentbereich.

Vor dem Fernsehstudio hatten sich rund 200 Demonstranten versammelt. Sie forderten die Kandidaten auf, sich auch mit Themen wie Waffenrecht, Finanzwirtschaft und Rassismus zu befassen.