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Auch toll... Varoufakis-Gage verärgert Italien, eine israelische Sammelklage gegen Facebook und El Nino erweckt eine Wüste zum Leben

Italien schockiert über 24.000-Euro-Gage für Varoufakis-Interview Italienische Politiker sind in Aufruhr: Ihr griechischer Kollege, Ex-Finanzminister

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Auch toll... Varoufakis-Gage verärgert Italien, eine israelische Sammelklage gegen Facebook und El Nino erweckt eine Wüste zum Leben

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Italien schockiert über 24.000-Euro-Gage für Varoufakis-Interview

Italienische Politiker sind in Aufruhr: Ihr griechischer Kollege, Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis, hat für ein Interview mit dem italienischen öffentlich-rechtlichen Sender RAI Ende September eine Gage von 24.000 Euro plus ein Erste-Klasse-Ticket nach Mailand bekommen. Das sind mehr als 1000 Euro pro Minute, bei einer Laufzeit von 22 Minuten. Bezahlte Interviews sind bei Medien sehr umstritten, sie gelten als moralisch bedenklich.

Die Information kam von Varoufakis selbst. Am Mittwoch veröffentlichte er auf seinem Blog eine Aufstellung seiner Einnahmen seit dem Rücktritt im Juli. Damit reagiert Varoufakis auf Vorwürfe, er sei seit in den vergangenen Monaten vor allem damit beschäftigt gewesen, sich selbst zu bereichern. Aufgeführt sind auch etwa 20 Rede-Engagements, die Varoufakis gratis oder gegen ein Economy-Ticket annahm, sowie drei weitere, die zwischen 500 und 1700 Euro einbrachten.



Israel: Klage gegen Facebook wegen Nichtlöschung von Terroraufrufen

Nicht nur in Deutschland, auch in Israel ist Facebook wegen Hasskommentaren unter Beschuss. Mehr als 20.000 Israelis haben sich nun einer Gruppenklage angeschlossen, die Facebook vorwirft, instrumental bei der Anstiftung von Terror-Attentätern zu sein. Das Unternehmen ignoriere eine juristische und moralische Pflicht, Kommentare, die beispielsweise zum Mord aufrufen, zu blockieren. Die Kläger fordern die Löschung entsprechender Kommentare, Seiten und Profile, aber keinen Schadenersatz.



Blumenteppich über der Atakamawüste in Chile

Normalerweise ist die Atakamawüste einer der trockensten Landstriche der Welt. Diese Woche jedoch waren die Ebenen mit eine Vielzahl von Blumen übersäht. Dem wunderbaren Wandel ging eine regelrechte Naturkatastrophe voraus: Innerhalb von 12 Stunden fiel über der Wüste so viel Regen wie sonst in sieben Jahren. Grund ist das Wetterphänomen El Nino.



SOURCES

ekathimerini.com

www.haaretz.com

informe21.com