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Seit dem Tod von Aylan sind 70 Kinder im Mittelmeer ertrunken

Zwischen der Türkei und Griechenland sind erneut mindestens 21 Flüchtlinge und Migranten ertrunken. Die griechische Küstenwache barg von Donnerstag

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Seit dem Tod von Aylan sind 70 Kinder im Mittelmeer ertrunken

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Zwischen der Türkei und Griechenland sind erneut mindestens 21 Flüchtlinge und Migranten ertrunken. Die griechische Küstenwache barg von Donnerstag auf Freitag mindestens 18 Tote vor der Insel Kalymnos , nachdem ein Boot gekenter war. 138 Menschen wurden gerettet. Vor Rhodos ertranken mindestens drei Menschen, darunter zwei Kinder. Auch in den Tagen zuvor waren immer wieder Boote gesunken und Dutzende Menschen ertrunken.

Grund dürfte auch das zuletzt deutlich schlechtere Wetter sein. In den vergangenen Jahren hatte die Zahl der Flüchtlinge, die die Überfahrt wagen, zu den Wintermonaten hin abgenommen, weil das Risiko mit sinkenden Temperaturen und stürmischerem Seegang steigt. Dieses Jahr wurde noch kein Rückgang beobachtet.

Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bieten Schlepper die Überfahrten in unsicheren Booten oder bei hohem Wellengang inzwischen günstiger an. Statt mindestens 1800 bis 2500 Euro kostete eine Überfahrt dann dann nur die Hälfte pro Person. Etwa 500.000 Menschen sollen dieses Jahr bereits den Weg über das Mittelmeer nach Griechenland genommen haben.

Seit dem Tod des Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi, dessen Bild Anfang September um die Welt ging, sind mehr als 70 Kinder ertrunken, so die Organisation Save the Children.

  • Aegean Sea: Refugee crisis

    REUTERS/Giorgos Moutafis

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