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Deutsche Regierungskoalition in Flüchtlingsthematik weiter uneins

Die Spitzen der deutschen Regierungsparteien haben sich bei ihrem Arbeitstreffen in Berlin nicht auf eine gemeinsame Linie bezüglich der

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Deutsche Regierungskoalition in Flüchtlingsthematik weiter uneins

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Die Spitzen der deutschen Regierungsparteien haben sich bei ihrem Arbeitstreffen in Berlin nicht auf eine gemeinsame Linie bezüglich der Flüchtlingsthematik geeinigt. Im Mittelpunkt der Meinungsverschiedenheiten stehen Transitzonen, die die CSU in Grenznähe fordert. Einzelheiten über die Umsetzung bleiben offen.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hatte einen anderen, dezentralen Vorschlag unterbreitet. “Wir wollen, dass zwischen Bund und Ländern ein Verfahren verabredet wird, wo diese Einreisezentren errichtet werden. Statt einer großen Einrichtung wie die Transitzone an der Grenze sind wir dafür, diese Einreisekontrolle, die Registrierung über das Land verteilt in Erstaufnahmeeinrichtungen und in Wartezonen vorzunehmen und von dort dann zu verteilen”, sagte Gabriel.

Die unterschiedlichen Ansichten von Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer wurden teilweise ausgeräumt. In einem gemeinsamen Schriftstück der Unionsparteien hieß es wörtlich, man wolle “Zuwanderung ordnen und steuern, sowie Fluchtursachen bekämpfen, um so die Zahl der Flüchtlinge zu reduzieren.” In den kommenden Tagen soll es weitere Gespräche geben.