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Islamisten greifen Hotel in Mogadischu an: 15 Tote


Somalia

Islamisten greifen Hotel in Mogadischu an: 15 Tote

Islamistische Terroristen haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein Blutbad in einem bei Politikern und Geschäftsleuten beliebten Hotel angerichtet. Mindestens 15 Menschen wurden bei dem Anschlag auf das Hotel Sahafi getötet, unter ihnen Regierungsmitarbeiter, ein früherer Militärchef, zwei Fotografen und sechs Angreifer. Ein Augenzeuge sagt: “Zuerst gab es eine Explosion, ein Fahrzeug flog in die Luft. Ich war ganz nah. Der Mann, der neben mir war, wurde getötet. Ich habe überlebt. Ich bin nur leicht verletzt und mir geht es schon besser.”

Nach Angaben der somalischen Polizei explodierten zwei Autobomben. Danach stürmten die Islamisten das Hotel und begannen zu schießen. Das Hotel liegt größtenteils in Trümmern.
Einige der Islamisten hätten vom Dach aus Handgranaten auf Sicherheitskräfte geworfen, die das Hotel umstellten. Soldaten der Regierung und der Afrikanischen Union sei es schließlich gelungen, die Angreifer aus dem Hotel zu vertreiben, teilte die AU-Mission AMISOM im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Terrormiliz Al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag.

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