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Russland trauert um Opfer des Flugzeugabsturzes auf dem Sinai

An einem provisorischen Mahnmal am Flughafen in St. Petersburg brennen Kerzen inmitten hunderter Blumen und Stofftiere. Zahlreiche Menschen nehmen

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Russland trauert um Opfer des Flugzeugabsturzes auf dem Sinai

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An einem provisorischen Mahnmal am Flughafen in St. Petersburg brennen Kerzen inmitten hunderter Blumen und Stofftiere. Zahlreiche Menschen nehmen hier Anteil am Schicksal der Angehörigen und Opfer des Flugzeugabsturzes vom Samstag.

Meinung

Es ist ein Alptraum für das ganze Land

Es ist das schwerste Unglück in der Geschichte der russischen Luftfahrt. Letzten offiziellen Zahlen zufolge waren unter den 224 Opfern auch 25 Kinder.

“Ich trauere mit den Eltern der Menschen, die ums Leben gekommen sind”, sagte eine Besucherin des Mahmals. “Mir wird ganz übel dabei, aber was kann man sonst tun? Man kann sie nicht zurückbringen, man kann nur sagen, lasst ihre Seelen in Frieden ruhen.”

“Es ist ein Alptraum für das ganze Land, alle fühlen mit”, so ein weiterer Besucher. “Für mich war es eine Art Pflicht, hierher zu kommen. Die Gefühle überwältigen einen.”

Präsident Wladimir Putin hatte den Sonntag zum Tag der Trauer erklärt. In Moskau und vielen anderen Orten im Land wehten die Fahnen auf Halbmast, Veranstaltungen wurden abgesagt, Sportler spielten mit einer schwarzen Schleife am Arm.

Moralische Unterstützung werden die Angehörigen noch länger brauchen. Am Montag sollen die ersten sterblichen Überreste ihrer Verwandten und Freunde in St. Petersburg eintreffen.