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3D-Biodrucker für Blutgefäße aus China

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3D-Biodrucker für Blutgefäße aus China

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Blutgefäße aus dem 3D-Drucker, mit diesem für die Medizin bahnbrechenden Verfahren beschäftigen sich Wissenschaftler in aller Welt. Forscher am

Blutgefäße aus dem 3D-Drucker, mit diesem für die Medizin bahnbrechenden Verfahren beschäftigen sich Wissenschaftler in aller Welt. Forscher am deutschen Fraunhofer Institut etwa experimentieren schon seit einigen Jahren mit biokompatiblen künstlichen Blutgefäßen im Labor.

Aus China kommt nun eine neue Erfolgsmeldung, angeblich der erste 3D-Biodrucker für Blutgefäße, der die Erzeugung personalisierte, funktionsfähiger Organe möglich macht. Zwei Minuten braucht der Drucker für die Herstellung eines zehn Zentimeter langen Blutgefäßes.

Kang Yujian, Revotek: “Grundlage des Verfahrens ist der BioBrick, der Baustein der synthetischen Biologie, der die Stammzellen enthält. In einem bestimmten Umfeld unter bestimmten Bedingungen können sich die Stammzellen zu denen von uns angestrebten Körperzellen differenzieren.”

Das Verfahren basiert genau wie bei einem ganz normalen 3D-Drucker auf dem schichtweisen Aufbau von Gewebe. Allerdings mithilfe einer speziellen Bio-Tinte, die besagte BioBricks enthält. Wichtig ist, dass die Stammzellen während des Druckvorgangs aktiv bleiben.

Dai Kerong, Mitglied der Chinesischen Akademie für Ingenieurwissenschaften: “Herausragend an dem Verfahren ist , dass wir eine Methode gefunden haben, bei der die Gefäßzellen und anderen Substanzen aktiv bleiben. Die Methode ist wichtig, um Blutgefäße und ganze Organe wie Leber oder Niere zu erschaffen.”

Die Herstellung dünner Gewebeschichten im Labor ist bereits bekannt und wird vielfach eingesetzt. Bisher scheiterten Forscher jedoch am Aufbau größerer Organe.
Auch der chinesische 3D-Drucker ist vom medizinischen Einsatz noch weit entfernt.