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Chinas Industrie hofft auf ein Ende der Durststrecke

Die Geschäfte der chinesischen Industrie sind im Oktober geschrumpft – den achten Monat in Folge. Der Einkaufsmanagerindex stieg zwar um 1,1 auf

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Chinas Industrie hofft auf ein Ende der Durststrecke

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Die Geschäfte der chinesischen Industrie sind im Oktober geschrumpft – den achten Monat in Folge.

Meinung

Der Abschwung hat sich verlangsamt

Der Einkaufsmanagerindex stieg zwar um 1,1 auf 48,3 Punkte, den höchsten Wert seit Juni, so eine Umfrage des Markit-Instituts mit dem Medienhaus Caixin. Allerdings blieb das Barometer wieder unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Hoffnung auf ein Ende der Durststrecke macht die Entwicklung der Bestellungen aus dem Ausland: Die Exportaufträge wuchsen zum erstenmal seit Monaten wieder, wenn auch nur leicht.

Die Industrie leidet unter einer schwachen Nachfrage im In- und Ausland. Dies sorgt für Überkapazitäten, weshalb viele Firmen ihre Preise senken, was wiederum ihre Gewinne schmälert. Während die Dienstleistungsbranche bisher noch glänzen konnte, zeigten sich in der jüngsten Konjunkturstatistik auch hier Schwächen: Dort signalisiert der Einkaufsmanagerindex zwar weiter ein Wachstum, allerdings ist es so gering wie seit Ende 2008 nicht mehr.

“Der Abschwung hat sich verlangsamt”, sagte der Caixin-Chefvolkswirt He Fan. “Das legt nahe, dass die Konjunkturhilfen allmählich wirken.”

Die Zentralbank hatte binnen eines Jahres sechsmal ihren Leitzins gesenkt, zuletzt im Oktober. Das billige Geld soll Investitionen und Konsum anschieben. Das Bruttoinlandsprodukt der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt war im dritten Quartal mit 6,9 Prozent so langsam gewachsen wie seit der weltweiten Finanzkrise 2009 nicht mehr.

su mit Reuters