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Airbusabsturz: US-Spionagesatellit sah „Hitzeblitz“

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Airbusabsturz: US-Spionagesatellit sah „Hitzeblitz“

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Ein amerikanischer Spionagesatellit hat zum Zeitpunkt des Absturzes des russischen Airbus in dem betroffenen Gebiet auf der Halbinsel Sinai einen Hitzeblitz festgestellt.
Wie US-Medien berichten, gehen Geheimdienstkreise davon aus, dass es sich um eine Explosion gehandelt hat. Es gebe allerdings keine Anzeichen für einen Abschuss einer Boden-Luftrakete. Ob das Flugzeug, eine Turbine oder ein Sprengsatz detoniert sei, ist unklar.

Nach Angaben der russischen Fluggesellschaft Metrojet war der Airbus A321 in “hervorragendem technischem Zustand”. Auch ein Pilotenfehler sei “völlig ausgeschlossen”. Die Katastrophe erfolgte nach Auffassung der Airline “durch mechanische Einwirkung”.

Ein zweites Flugzeug mit den sterblichen Überresten der Absturzopfer traf am Dienstagmorgen auf dem Sankt Petersburger Flughafen Pulkowo ein. Bei dem Absturz des Airbus A321 auf der Sinai-Halbinsel kamen alle 224 Insassen ums Leben. Das Flugzeug gehörte einer irischen Leasinggesellschaft. Nach Angaben der irischen Luftfahrtbehörde IAA waren alle Zertifizierungen bei der letzten Überprüfung im Frühjahr zufriedenstellend.

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