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Betrug bei Fleischprodukten grassiert nach wie vor - Verbraucherschutzorganisation

Schlechte Nachrichten für Fleischliebhaber – trotz der Versprechen auf Besserung nach den vielen Skandalen, lebt die Praxis betrügerischer

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Betrug bei Fleischprodukten grassiert nach wie vor - Verbraucherschutzorganisation

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Schlechte Nachrichten für Fleischliebhaber – trotz der Versprechen auf Besserung nach den vielen Skandalen, lebt die Praxis betrügerischer Kennzeichnung fort.

Viele Fleischprodukte enthalten nach wie vor nicht das, was sie angeben.

Zu diesem Schluß konmmt ein jetzt vorgelegter Bericht der europäischen Verbraucherschutzorganisation BEUC.

Ein Jahr lang waren deren Tester in sieben EU-Ländern unterwegs, darunter in Großbritannien, Italien und Belgien.

“In Belgien etwa gibt es eine Spezialität namens Filet Americaine, gewürztes rohes Rinderhack – aber oft handelt es sich um Schweinefleisch, und das ist aus Sicht des Verbrauchers inakzeptabel”, so die BEUC Generaldirektorin.Monique Goyens gegenüber Euronews.

Weit verbreitet seien auch mangelnde Angaben zum Zusatz von Wasser oder Chemikalien.

Die Organisation ruft die Verbraucher zu mehr Wachsamkeit auf.

Camille Perrin ist bei BEUC für Nahrungsmittelpolitik zuständig:

“Als Verbraucher sollten wir die Inhaltsangaben immer sehr genau lesen. Die Nahrungsmittelindustrie bedient sich zahlreicher Tricks, um uns glauben zu machen, dass wir etwas kaufen, das in Wahrheit etwas anderes ist.
Unsere Aufgabe als Verbraucherschutzorganisation hier in Brüssel ist es, die EU-Kommission von den Ergebnissen unserer Tests zu unterrichten, und sie zum Handeln zu bewegen.”

In vielen Mitgliedsstaaten hat sich die andauernde Wirtschaftskrise allerdings negativ auf die finanzielle Ausstattung von den Behörden ausgewirkt, die für Lebensmittelkontrollen und -sicherheit zuständig sind.

Der BEUC-Bericht (EN): http://www.beuc.eu/publications/Close-up_on_the_meat_we_eat_Consumers_want_honest_labels.pdf