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US-Geheimdienstler vermutet IS-Sprengstoffanschlag hinter Sinai-Absturz

Nach den Vermutungen der britischen Regierung gibt es nun auch aus den USA Stimmen, die einen Sprengstoffanschlag als Absturzursache des russischen

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US-Geheimdienstler vermutet IS-Sprengstoffanschlag hinter Sinai-Absturz

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Nach den Vermutungen der britischen Regierung gibt es nun auch aus den USA Stimmen, die einen Sprengstoffanschlag als Absturzursache des russischen Airbus auf der Halbinsel Sinai für möglich halten. US-Medien beziehen sich auf eine Quelle im US-Geheimdienst. Die namentlich nicht genannte Person vermute, dass die IS-Miliz oder eine ihr nahestehende Gruppierung einen Sprengsatz in dem Airbus platziert habe. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht. Die Extremistengruppe “Islamischer Staat” hatte am Mittwoch erneut erklärt, sie habe den Absturz des Airbus 321 verursacht.

COBRA in London
Die britische Regierung traf sich zu einer sogenannten COBRA-Krisensitzung. Zuvor hatte der britische Verkehrsminister erklärt, man könne “nicht kategorisch sagen, warum das russische Flugzeug abgestürzt” sei. “Wir sind aber zunehmend besorgt, dass die Maschine durch einen Sprengsatz zum Absturz gebracht wurde”, so Patrick McLoughlin.

Irland und Großbritannien setzen Flüge aus
Nach Großbritannien lässt auch Irland vorerst keine Flugzeuge mehr von und nach Scharm el Scheich in Ägypten fliegen. Britische Experten sollen die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Flughafen untersuchen. Dann werde entschieden, ob der Flugverkehr wieder aufgenommen werde.

Alle 224 Menschen an Bord der Maschine kamen bei dem Unglück am Samstag ums Leben. Der Flieger gehörte einer russischen Airline und transportierte hauptsächlich russische Touristen, die im Süden des Sinai Urlaub machten.