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Dünneres Auftragspolster bei der deutschen Industrie

Das Auftragspolster der deutschen Industrie schwindet: Im September fielen die Bestellungen überraschend wegen geringerer Nachfrage aus dem In- und

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Dünneres Auftragspolster bei der deutschen Industrie

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Das Auftragspolster der deutschen Industrie schwindet: Im September fielen die Bestellungen überraschend wegen geringerer Nachfrage aus dem In- und Ausland den dritten Monat in Folge – das ist die längste Durststrecke seit vier Jahren.

Meinung

Die deutsche Industrie wird wohl in den kommenden Monaten kleinere Brötchen backen müssen

Sie schrumpften um 1,7 Prozent zum August, so das "Bundeswirtschaftsministerium" . Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet, nachdem die Aufträge im August um 1,8 Prozent und im Juli um 2,2 Prozent gefallen waren. Das Ministerium sieht dennoch keinen Grund zur Panik. “Das Geschäftsklima in der Industrie ist nach wie vor gut.”

Der Chefvolkswirt vom Bankhaus Lampe, Alexander Krüger, Düsseldorf: “Die Schwäche der Weltwirtschaft schlägt durch.” Das dürfte dazu führen, dass die Unternehmen weniger investieren.

“Der starke Rückgang schmerzt”, sagte Ökonom Thomas Gitzel von der VP Bank, Liechtenstein, “die deutsche Industrie wird wohl in den kommenden Monaten kleinere Brötchen backen müssen.”

Das Auslandsgeschäft schrumpfte im September um 2,4 Prozent. Dabei fiel die Nachfrage aus den Euro-Ländern um 6,7 Prozent, während die aus der restlichen Welt um 0,7 Prozent zunahm. “Das Geschäft mit den Schwellenländern läuft nur schleppend”, sagte Gitzel. “Die Turbulenzen in China zeigen nach wie vor ihre negativen Auswirkungen.” Die Bestellungen aus dem Inland nahmen um 0,6 Prozent ab.

su mit Reuters