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Russland bestätigt Stationierung von Raketen in Syrien

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Von Euronews
Russland bestätigt Stationierung von Raketen in Syrien

<p>Russland hat in Syrien auch Raketen stationiert. Das <a href="http://www.kp.ru/daily/26453/3324432/">bestätigte der Kommandeur der Luftwaffe in der Zeitung</a> “Komsomolskaja Prawda”. Diese Raketen sollten die russischen Soldaten dort schützen, sagte Wiktor Bondarjew.</p> <p>Als Begründung nannte der General, Aufständische könnten Kampfflugzeuge kapern und damit russische Truppen angreifen. Man müsse auf alles vorbereitet sein.</p> <p>Bondarjew sprach von gut fünfzig Flugzeugen und Hubschraubern, die Russland in Syrien stationiert habe: Mehr brauche man für diesen Einsatz nicht.</p> <p>Den Einsatz der <span class="caps">USA</span> und ihrer Verbündeten gegen die Islamisten in Syrien und Irak bezeichnete er als Attrappe, als “Imitation eines Kampfes gegen den Terrorismus”. Die IS-Miliz habe ihr Gebiet trotz der Angriffe immer weiter ausgedehnt.</p> <p>Die russischen Raketen beunruhigen jedoch die <span class="caps">USA</span> und ihre Verbündeten; sie verweisen bisher darauf, dass die Aufständischen keine Luftwaffe hätten, man gegen sie also auch keine Raketen brauche.</p> <p>Darüberhinaus missfällt der ganze russische Einsatz den <span class="caps">USA</span>. Man selber habe mit Russland nur die allernötigste Zusammenarbeit, um Konflikte in der Luft zu verhindern, sagt Victoria Nuland, im Außenministerium zuständig für Europa und Eurasien.</p> <p>Um zu einer positiven Zusammenarbeit zu kommen, sagt sie weiter, müsste Russland unter anderem die IS-Miliz angreifen und das Gemetzel im Westen Syriens einstellen.</p> <p>Eine gemeinsame Strategie könne es nur geben, so Nuland, wenn die Russen einer Waffenruhe zustimmten, dazu einer Übergangsregierung und einer Entscheidung über den Abtritt von Machthaber Baschar Assad.</p> <p>Die <span class="caps">USA</span> werfen Russland vor, es greife fast nur die gemäßigten Aufständischen an, mit denen Amerika zusammenarbeitet.</p> <p>Die für den Nahen Osten zuständige Diplomatin im Außenministerium, Anne Patterson, sprach davon, dass 85 bis 90 Prozent der russischen Angriffe auf gemäßigte Aufständische zielten.</p> <p>Russland erklärt aber weiterhin das Gegenteil und erklärt, sein Angriffsziel in Syrien seien nur der IS und andere Islamistenmilizen. </p> <p>Allerdings sieht Russland auch gemäßigte Rebellen als Terroristen an, da sie mit Waffen gegen die aus seiner Sicht weiterhin rechtmäßige Regierung kämpfen.</p> <script id="infogram_0_who_supports_al_assad3" src="//e.infogr.am/js/embed.js?LEc" type="text/javascript"></script>