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Spekulationen über Bombe im russischen Ferienflieger - Auch deutsche und Schweizer Airlines meiden Sinai

Nach dem Flugzeugabsturz über der Sinai-Halbinsel haben der britische Premierminister David Cameron und der russische Präsident Wladimir Putin über

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Spekulationen über Bombe im russischen Ferienflieger - Auch deutsche und Schweizer Airlines meiden Sinai

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Nach dem Flugzeugabsturz über der Sinai-Halbinsel haben der britische Premierminister David Cameron und der russische Präsident Wladimir Putin über mögliche Konsequenzen beraten.

Meinung

Wir müssen jede mögliche Vorsichtsmaßnahme ergreifen

Die britische Regierung erklärte, sie halte es für immer wahrscheinlicher, dass Terroristen für den Absturz des Airbus A321 der russischen Airline Metrojet verantwortlich seien.

Nach Angaben russischer und ägyptischer Behörden steht die Ursache des Absturzes mit 224 Todesopfern noch nicht fest.

Moskau will zunächst allen für russische Airlines operierenden ausländischen Flugzeugen die Genehmigung entziehen.

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon äußerte sich zurückhaltend:

“Nun, wir können nicht sicher sein. Aber für uns sieht es verstärkt nach einer im Flugzeug deponierten Bombe aus. Die IS-Miliz übernahm dafür die Verantwortung, aber diese Theorie hat sich aus unserer Sicht nicht erhärtet. Durch die unsichere Lage müssen wir jede mögliche Vorsichtsmaßnahme ergreifen. Vor allem, weil sich zahlreiche britische Bürger in Scharm el-Scheich aufhalten.”

Nach britischen, irischen und niederländischen Fluggesellschaften strichen auch deutsche und Schweizer Airlines Flüge nach Scharm el-Scheich.

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Am Flughafen des Badeortes drohen nach Angaben mehrerer europäischer Reiseanbieter chaotische Verhältnisse.

Zwischen 9.000 und 20.000 Briten sollen am Roten Meer festsitzen.

Auch 2.000 Deutsche halten sich nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) in der Region auf.

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