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WISE 2015: in zukünftige Generationen investieren

Wie finanziert man Lernen? Was gibt es für Innovationen an Schulen, und wie sieht die Zukunft der Bildung aus? Zwei Tage haben über 1500

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WISE 2015: in zukünftige Generationen investieren

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Wie finanziert man Lernen? Was gibt es für Innovationen an Schulen, und wie sieht die Zukunft der Bildung aus? Zwei Tage haben über 1500 Meinungsführer, Lehrer und Schüler auf dem WISE-Gipfel in Doha Bildungsthemen diskutiert. Euronews-Reporterin Andrea Büring hat sich vor Ort ein Bild gemacht: “In einigen Punkten sind sich die Experten einig: Der Unterricht wird interaktiver und digitaler. Weniger Schulbücher, stattdessen Lernsoftware. Und Unternehmen und Universitäten müssen enger zusammenarbeiten.”

Meinung

"Wir brauchen eine bessere Verbindung zwischen Arbeitswelt und Universität."

Häufiger Kritikpunkt von Unternehmen: Schülern fehlen die nötigen Kompetenzen. Der Chef von “EdTech Europe” Benjamin Vedrenne-Cloquet sagte: “Die Universitäten hinken heute den sogenannten Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts hinterher. Kompetenzen wie Kodieren und Programmieren sind der Schlüssel. Nur sehr wenige Studenten beherrschen diese Techniken. Das ist eine echte Herausforderung.”

Und die ehemalige italienische Bildungsministerin Letizia Moratti meinte: “Universitäten helfen ihren Studenten nicht wirklich dabei, das Arbeitsleben zu verstehen. Wir brauchen eine bessere Verbindung zwischen Arbeitswelt und Universität.”

Wie schließt man also die Lücke zwischen Bildung und Beschäftigung? Auf dem Gipfel sprachen Unternehmens- und Hochschulleitungen über Formen der Zusammenarbeit. Dabei könnten E-Learning-Plattformen wie MOOCs eine zentrale Rolle spielen.

“Es gibt immer mehr Studenten, die Studenten werden immer unterschiedlicher. Und von den Hochschulen wird immer mehr verlangt, dass sie auch für den Arbeitsmarkt ausbilden. Noch sind die Hochschulen diesen drei Herausforderungen nicht unbedingt gewachsen. Auch da wird übrigens die Digitalisierung helfen. Gerade im Bereich “Higher Education”, also im Hochschulbereich, werden digitale Technologien es ermöglichen, mehr Bildung für mehr Menschen auch passender, auch mit den richtigen Skills, den Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt zu vermitteln”, so Dr. Jörg Dräger von der Bertelsmann Stiftung.

Bildung muss mit dem sich schnell wandelnden Arbeitsmarkt mithalten.