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Streit um Absturz-Hypothesen: Zu früh um von Terroranschlag zu sprechen?

Nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine mit 224 Toten auf dem Sinai haben Großbritannien und die USA einen Terroranschlag als eine mögliche

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Streit um Absturz-Hypothesen: Zu früh um von Terroranschlag zu sprechen?

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Nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine mit 224 Toten auf dem Sinai haben Großbritannien und die USA einen Terroranschlag als eine mögliche Erklärung bezeichnet. Ägypten und Russland widersprechen entschieden.

US-Präsident Barack Obama sagte in einem Radiointerview, es sei möglich, dass eine Bombe an Bord war. Laut Medienberichten hätten US-Geheimdienste dafür Indizien wie die Aufzeichnung eines Explosionsblitzes und abgehörte Gespräche.

Auch der britische Ministerpräsident David Cameron sagte am Donnerstag, ein Anschlag erscheine immer wahrscheinlicher.

Russlands Präsident Wladimir Putin forderte daraufhin Zurückhaltung. Die Agentur Interfax berichtete, Putin habe Cameron telefonisch aufgefordert, die Ergebnisse der offiziellen Untersuchung abzuwarten.

An der Untersuchung sind Experten aus Russland, Ägypten, Frankreich, Deutschland und Irland beteiligt.

Auch Ägypten wies die westlichen Aussagen aus vorschnell zurück und kritisierte insbesondere die Entscheidung zahlreicher Fluglinien, den ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich bis auf Weiteres nicht mehr anzufliegen.

Deutschland, Irland, die Niederlande und andere haben die Flüge ausgesetzt. Viele weitere Länder meiden Überflüge des Sinai.

Großbritannien will die Verbindungen in die Urlaubsregion am Freitag wieder aufnehmen, um rund 20.000 gestrandete britische Urlauber nach Hause reisen zu lassen.