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Mercury Prize 2015: Newcomerin Eska ist im Rennen

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Mercury Prize 2015: Newcomerin Eska ist im Rennen

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Noch ist der Name Eska im internationalen Musikbetrieb eher ein Ge­heim­tipp, aber das könnte sich bald ändern. Das selbst betitelte Debütalbum der

Noch ist der Name Eska im internationalen Musikbetrieb eher ein Ge­heim­tipp, aber das könnte sich bald ändern. Das selbst betitelte Debütalbum der aus Simbabwe stammenden Londonerin hat bei der britischen Kritik großes Lob geerntet und ist für den renommierten Mercury Prize nominiert. Eska hat bereits mit Stars wie Grace Jones, mit Bobby McFerrin oder Tony Allen gearbeitet. Bis sie beschloss, eine eigene Scheibe herauszubringen.

“Inzwischen freue ich mich schon auf das nächste Album”, sagt die Sängerin. “Denn sobald ich den Punkt erreicht hatte, an dem ich mich frei fühlte, mich auszudrücken und mit meinem Namen zu unterschreiben, wollte ich es immer wieder tun. Das fühlt sich toll an, ein bisschen wie wenn man lernt, Fahrrad zu fahren. Man will nicht mehr absteigen.”

Das Debütalbum besticht mit einem Mix aus Folk, Soul, Blues und Elektronik. Dazu die starke Stimme, einer Souldiva. Sehenswert ist auch das Video zu der Single “Shades of Blue”, produziert von Jordan Copeland und Yan Murawski. “Ich muss sagen, dass die beteiligten Künstler einen unglaublichen Hintergrund für das Video erschaffen haben. Für mich war es ein Schlüsselerlebnis zu sehen, wie diese wunderschönen Bilder mit mir und meinen Bewegungen zusammenstoßen.”

Eskas Album ist mit starker Konkurrenz wie Jamie xx, Florence + The Machine und Aphex Twin Im Rennen um den diesjährigen Mercury Prize. Der Sieger wird am 20. November bekannt gegeben.