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Einhörner, Religion und geteilte Kunstwelt: Der österreichische "Malerfürst" Ernst Fuchs ist tot

Mitbegründer des Phantastischen Realismus stirbt 85-jährig in Wien

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Einhörner, Religion und geteilte Kunstwelt: Der österreichische "Malerfürst" Ernst Fuchs ist tot

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Der österreichische Maler Ernst Fuchs ist tot. Fuchs war einer der wichtigsten Vertreter des Phantastischen Realismus, einer surrealistischen Strömung, die sich in der Nachkriegszeit in Wien entwickelte.

Seine Bilder waren mystisch, bunt, erotisch und mit einer guten Prise Religion gespickt. Fuchs’ Vater war Jude, Fuchs selber aber wurde christlich getauft, um ihn vor den Nationalsozialisten zu schützen. Motive aus beiden Religionen verwob er in seiner Kunst mit Fabelwesen wie Einhörnern und Drachen.

Die Kunstwelt ist geteilter Meinung über diese Werke. Fuchs selber nahm gegenüber anderen Kunstschaffenden ebenfalls eine kontroverse Haltung ein: So verurteilte er das Profane, Zweckmäßige in der Architektur und bewunderte Künstler wie den Surrealisten Dalí.

Fuchs starb mit 85 Jahren in Wien. Den Österreichern wird der eigenwillige Künstler mit seinen Markenzeichen Rauschebart und der von ihm selbst entworfenen Brokatkappe in Erinnerung bleiben.

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Ernst Fuchs Museum
Biographische Daten, Auszeichnungen