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Griechenland: Mehr Geld erst gegen mehr Reformen

Griechenland bekommt vorerst kein neues Hilfsgeld. Erst, wenn mehr Reformen umgesetzt wurden, sollen die nächsten zwei Milliarden aus dem im Sommer

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Griechenland: Mehr Geld erst gegen mehr Reformen

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Griechenland bekommt vorerst kein neues Hilfsgeld. Erst, wenn mehr Reformen umgesetzt wurden, sollen die nächsten zwei Milliarden aus dem im Sommer vereinbarten Rettungsprogramm fließen. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sagte, eine Einigung zwischen den Geldgebern und Griechenland stehe noch aus.

“Die Zeit ist begrenzt und wir müssen jetzt schnell handeln, besonders in Bezug auf einige der wichtigsten Punkte, zum Beispiel, was die künftige Steuerung der Banken angeht. Das muss jetzt geregelt werden. Wir stehen unter hohem Zeitdruck. Aber es wurde und wird weiterhin auch viel erreicht.”

Bei den Reformen geht es unter anderem um den Schutz ärmerer Schuldner in Griechenland. Griechenland will nicht, dass deren Wohnungen beschlagnahmt werden können, wenn sie ihre Kredite nicht zahlen können. Andere Punkte betreffen Mehrwertsteuern oder die Möglichkeit, Steuerschulden in 100 Raten abzuzahlen, was den Geldgebern zu viel ist.