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Europa-Afrika-Gipfel berät in Malta über Flüchtlingskrise

Europa und Afrika beraten heute und morgen über die Flüchtlingskrise. Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich dazu in Maltas Hauptstadt

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Europa-Afrika-Gipfel berät in Malta über Flüchtlingskrise

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Europa und Afrika beraten heute und morgen über die Flüchtlingskrise.

Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich dazu in Maltas Hauptstadt Valletta mehr als dreißig afrikanische Länder sind dazu eingeladen.

Ziel des Treffens ist eine Übereinkunft, mit der Europa eine legale Einwanderung aus Afrika fördern will.

Andererseits sollen die afrikanischen Staaten Hilfe bekommen, um zurückgeschickte Migranten wieder aufnehmen zu können.

Allerdings ist die Flüchtlingsbewegung aus Afrika über das Mittelmeer nicht mehr die Hauptsorge Europas; inzwischen kommen viel mehr Menschen über den Balkan.

Auf dieser Route hat nun Slowenien angekündigt, es wolle an der Grenze zu Kroatien vorübergehend Barrieren errichten.

Die Grenze bleibe aber offen, sagt Regierungschef Miro Cerar. Man wolle die unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen steuern und diese zu den Grenzübergängen lenken.

Das kleine Land am Rand der Alpen mit knapp zwei Millionen Einwohnern muss fast täglich mehrere tausend Flüchtlinge betreuen, die nach ihrer Ankunft aus Kroatien nach Österreich weitergeleitet werden. Zuletzt kamen im Schnitt täglich knapp siebentausend Menschen
in Slowenien an.

Auch Österreich denkt über “bauliche Maßnahmen” an seinen Grenzen nach. Ungarn hat seine Grenzen zu Serbien und Kroatien bereits
komplett mit einem Zaun abgeriegelt und lässt keine Migranten mehr einreisen – seitdem nehmen sie den Weg über Slowenien.