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Hat de Maizière einen Kurswechsel in der deutschen Flüchtlingspolitik eingeleitet?

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Von Euronews
Hat de Maizière einen Kurswechsel in der deutschen Flüchtlingspolitik eingeleitet?

<p>In der deutschen Bundesregierung werden Forderungen nach einem Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik lauter. <a href="http://de.euronews.com/2015/11/09/streit-in-deutschland-duerfen-fluechtlinge-ihre-familien-nachholen/">Einem Vorstoß des Innenministers Thomas de Maizière</a> zur Wiederanwendung der Dublin-Regeln für syrische Flüchtlinge widersprach Kanzlerin Angela Merkel bislang nicht. Über seine Entscheidung hatte der Innenminister das Kanzleramt noch nicht einmal informiert.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Auf Anweisung von de Maizière gelten für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge wieder die Regeln des Dublin-Abkommens: <a href="https://t.co/WaG7OJoYdC">https://t.co/WaG7OJoYdC</a></p>— Süddeutsche Zeitung (@SZ) <a href="https://twitter.com/SZ/status/664103475236765696">10. November 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Am Mittwoch verteidigte de Maizière im Bundestag seine Forderung, auch den Familiennachzug für syrische Flüchtlinge zu beschränken.</p> <p>Er sagte auch: “Die Zahl insbesondere der Syrer ist in einem Maße gestiegen, wie es keiner im Oktober-November 2014 hat vorhersehen können. Die Lage zwingt uns zur Anpassung.”</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Dublin-Verfahren: Ungarn lehnt es ab, Flüchtlinge zurück zu nehmen <a href="https://t.co/dWnJ15YnXJ">https://t.co/dWnJ15YnXJ</a> <a href="https://t.co/8fRIyC3dPo">pic.twitter.com/8fRIyC3dPo</a></p>— <span class="caps">DIE</span> <span class="caps">WELT</span> (@welt) <a href="https://twitter.com/welt/status/664536270228582400">11. November 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Für ihre Haltung gegenüber den Flüchtlingen hat Angela Merkel vor allem in Südwesteuropa viel Zustimmung erhalten. Allerdings hat sich auch neuer Widerstand gegen die Kanzlerin formiert: Nicht nur in Osteuropa – mehr und mehr in der stärker werdenden rechts-populistischen AfD oder der eigenen Schwesterpartei <span class="caps">CSU</span>. <br /> In der Union dürften auch sinkende Umfragewerte die Sorgen wachsen lassen: Die <span class="caps">CDU</span>/CSU sackte weiter ab, auf 34 Prozent.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Merkels „Wir schaffen das“ ist abgeschafft. Damit endet der Mythos der erfolgreichen Krisenmanagerin. Mein Kommentar <a href="https://t.co/d8ogkCN6Bw">https://t.co/d8ogkCN6Bw</a></p>— Lisa Caspari (@lisacaspari) <a href="https://twitter.com/lisacaspari/status/664462165399629824">11. November 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>