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Machtkampf um Nachfolge Josef Blatters eröffnet

Das FIFA-Wahlkomitee hat fünf Bewerber zur Kür des Nachfolgers von Joseph Blatter zugelassen. Der Liberianer Musa Bility ist nicht dabei. Über die

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Machtkampf um Nachfolge Josef Blatters eröffnet

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Das FIFA-Wahlkomitee hat fünf Bewerber zur Kür des Nachfolgers von Joseph Blatter zugelassen. Der Liberianer Musa Bility ist nicht dabei. Über die Ambitionen von Michel Platini wird erst später entschieden.

Unter den Kandidaten ist der Jordanier Prinz Ali bin al-Hussein, der jordanische Ex-Herausforderer von Blatter.

Nicht nur dank seiner Vita ist der frühere Mit-Gefangene von Nelson Mandela, der 62-jàhrige Geschäftsmann Mosima Gabriel Sexwale einer der Anwärter mit den größten Chancen.

Der asiatische Verbandschef Scheich bin Ibrahim Al Chalifa befindet sich im Visier der FIFA-Ethikhüter und von Menschenrechtsorganisationen, ihm droht eine offizielle Untersuchung.

Der frühere stellvertretende FIFA-Generalsekretär Jérôme Champagne aus Frankreich gilt als Kandidat der kleinen Verbände. Besitzt jedoch keinen der wichtigen Stimmenblöcke.

Gianni Infantino, der schweizer UEFA-Generalsekretär will seine Bewerbung wieder aufgeben, sollte UEFA-Präsident Michel Platini trotz seiner derzeitigen Sperre doch noch kandidieren.

Über die Bewerbung von Michel Platini wurde noch nicht befunden. Der Integritätscheck kann bei dem Franzosen derzeit nicht durchgeführt werden, weil der Chef der Europäischen Fußball-Union momentan von den FIFA-Ethikhütern für 90 Tage gesperrt ist.

Sollte der Bann vor der Wahl aufgehoben werden oder auslaufen, entscheidet das Wahlkomitee, wie mit ihm weiter verfahren wird.