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Tag der Trauer im Libanon: Doch der Kampf gegen die Dschihadisten geht weiter

Im Libanon sind die ersten Opfer des Doppelanschlags beerdigt worden. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Donnerstag im vor allem von Schiiten

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Tag der Trauer im Libanon: Doch der Kampf gegen die Dschihadisten geht weiter

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Im Libanon sind die ersten Opfer des Doppelanschlags beerdigt worden. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Donnerstag im vor allem von Schiiten bewohnten Süden von Beirut in die Luft gesprengt. Laut Gesundheitsministerium gab es 44 Tote und mehr als 200 Verletzte. Die sunnitische Terrormiliz IS bekannte sich zu dem Attentat.

Meinung

Die Botschaft ist klar. Jeder im Libanon wird mit allen Mittel gegen die Dschihadisten kämpfen.

“Die Botschaft ist klar. Jeder im Libanon, nicht nur in Beiruts Vororten, wird mit allen Mittel gegen die Dschihadisten kämpfen”, so der Hisbollah-Politiker Ali Mokdad.

“Die Antwort liegt in der Einheit und in der Überwindung der Sicherheitsmängel und der Instabilität, die diese Dschihadisten erzeugen wollen”, sagte Talal Hatoum von der Amal-Bewegung.

Die Regierung ließ die Flaggen auf Halbmast setzen und hielt eine Schweigeminute ab. Die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah kämpft im Bürgerkrieg an der Seite der syrischen Regierungstruppen. Die beiden Länder sind traditionell eng miteinander verbunden. Der Doppelanschlag in der Hauptstadt war eines der schwersten Attentate seit Jahren. Die Tat wurde international verurteilt.