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Das Rätsel um den syrischen Pass des Selbstmordattentäters

In der Nähe eines der Männer, die sich am Freitag vor dem Pariser Stadion in die Luft sprengte, wurde ein syrischer Pass gefunden, der den Behörden

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Das Rätsel um den syrischen Pass des Selbstmordattentäters

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In der Nähe eines der Männer, die sich am Freitag vor dem Pariser Stadion in die Luft sprengte, wurde ein syrischer Pass gefunden, der den Behörden Rätsel aufgibt. An Hand seiner Fingerabdrücke konnte der Mann identifiziert werden. Er hatte sich mit dem in Paris gefundenen Pass am 3. Oktober auf der griechischen Insel Leros als Flüchtling registrieren lassen. Allerdings soll der Pass gefälscht sein.

Der griechische Migrationsminister warnt, Flüchtlinge und Terroristen in einen Topf zu werfen: “Es wäre ein Fehler, wegen dieses Terroristen die Migrationsfrage mit der Terrorfrage zu verquicken und verkehrt, wenn die Flüchtlinge wegen dieses Vorfalls Konsequenzen ertragen müssten”, erklärte Ioannis Mouzalas.

Die deutsche Verteidigungsministerin vermutet "dass da bewusst eine falsche Fährte gelegt wurde", denn der Passinhaber habe sich in Griechenland, Serbien und Kroatien als Asylwerber registrieren lassen.

Der amerikanische Fernsehsender CBS berichtet unter Berufung auf US-Geheimdienstmitarbeiter, dass die Ziffernfolge nicht zu echten syrischen Pässen passt, bei Bild und Namen gebe es Unstimmigkeiten.

Griechenland strebt eine bessere Kontrolle der Seegrenze zur Türkei an: “Unsere Forderung und unser Wille ist, dass der Flüchtlingsstrom aus der Türkei, dort kontrolliert wird. Denn wenn jemand in einem unsicheren Boot übersetzen will, können wir das nicht kontrollieren”, verlangt Mouzalas.

Sorgen bereitet den Sicherheitsbehörden, dass sich unter den vielen Migranten einige wenige Islamistische Kämpfer verstecken könnten. Immer wieder tauchen Migranten unter. So nutzen am Dienstagmorgen 40 bis 50 Migranten den Betriebshalt eines Migranten-Sonderzuges in Fulda, um die Türen zu entriegeln, auf freier Strecke auszusteigen und spurlos zu verschwinden.