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Hollande will "geeinte Koalition" gegen die IS-Miliz

Der französische Präsident François Hollande hat eine “geeinte Koalition gegen den Terrorismus” gefordert. Bei seiner Ansprache im Rahmen einer

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Hollande will "geeinte Koalition" gegen die IS-Miliz

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Der französische Präsident François Hollande hat eine “geeinte Koalition gegen den Terrorismus” gefordert. Bei seiner Ansprache im Rahmen einer symbolträchtigen Tagung des Kongress im Schloss von Versailles nannte er Syrien die größte Terrorfabrik der Welt. Dort, so Hollande, seien die Anschläge vom Freitag geplant worden. Den Einsatz in Syrien will er verstärken.

“Wir befinden uns in keinem zivilen Krieg denn diese Mörder repräsentieren keine Zivilisation. Wir befinden uns im Krieg gegen den dschihadistischen Terrorismus, der die ganze Welt bedroht.

All jene, die tatsächlich gegen diese terroristische Armee kämpfen wollen, müssen zusammenkommen im Rahmen einer großen und geeinten Koalition. In diesem Geiste werde ich in den kommenden Tagen Präsident Obama und Präsident Putin treffen, um unsere Kräfte zu vereinigen und ein Ergebnis zu erreichen, das momentan noch in zu weiter Ferne liegt”, so Hollande.

Hollande forderte die Einführung von systematischen Grenzkontrollen und eine UN-Resolution zu Syrien. Es müsse vor allem verhindert werden, dass die IS-Miliz Anhänger aus Europa benutzt, damit diese in ihren Heimatländern Pläne ausführen, die in Syrien und dem Irak eingefädelt wurden. Binnen zwei Jahren sollen 5.000 neue Polizisten eingestellt werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Am Mittwoch will Hollande dem Parlament einen Antrag vorlegen, mit dem der Notstand im Land um drei Monate verlängert wird.

“Unsere Demokratie hat bereits sehr viel gefährlichere Gegner besiegt als diese feigen Mörder”, so Präsident.