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„Auf ins Bistrot!“ - Essen, Trinken und Singen gegen den Terror

Vier Tage nach den Anschlägen zog es die Pariser in Bars und Cafes der Stadt, um dem Terror die Stirn zu bieten. „Auf ins Bistrot“ lautete der Aufruf

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„Auf ins Bistrot!“ - Essen, Trinken und Singen gegen den Terror

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Vier Tage nach den Anschlägen zog es die Pariser in Bars und Cafes der Stadt, um dem Terror die Stirn zu bieten. „Auf ins Bistrot“ lautete der Aufruf in den sozialen Netzen, dem viele Pariser ungeachtet des Regens folgten.

„An ein normales Leben denken. Ich gehe in die Kneipe – egal, was die Terroristen machen“, findet ein Mann.

„Wir müssen zeigen, dass wir unser Leben nicht ändern, dass wir uns weiter durch Kultur bilden, die schönen Seiten des Lebens, Kunst und Ballett sind Teil davon“, sagt eine Frau und macht sich auf in die Opéra Bastille.

In einer Kneipe reißt die Marseillaise die Besucher mit, die den Beginn des Freundschaftsspiels im Wembley-Stadion verfolgen.

Cineasten fühlen sich an Rick’s Cafe in “Casablanca” erinnert

„Um ehrlich zu sein, ich singe die Hymne bei allen Spiel der Nationalmannschaft, aber heute, nach den tragischen Ereignissen, war das schon etwas besonderes. Da spürt man die Gemeinschaft aller Franzosen, dieses Zusammengehörigkeitsgefühl“, gesteht eine Frau .

„Sie kamen, um ein Fußballspiel zu sehen, um gemeinsam die Nationalhymne zu singen, zu zeigen, dass das Frankreich, das sie lieben, das Frankreich des Lebens ist. Sie kamen, um das Spiel der Freiheit zu gewinnen. Jener Freiheit, die sie hier in Paris, in Frankreich und überall in der Welt verteidigt sehen wollen“, kommentiert der französische euronews-Reporter.