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Syrien: Frankreich und Russland intensivieren Luftangriffe

Die russische und die französische Luftwaffe haben ihre Kampfeinsätze in Syrien infolge der Terroranschläge von Paris weiter verstärkt. Bei

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Syrien: Frankreich und Russland intensivieren Luftangriffe

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Die russische und die französische Luftwaffe haben ihre Kampfeinsätze in Syrien infolge der Terroranschläge von Paris weiter verstärkt.

Meinung

Allein in den ersten Tagen hat die russische Luftwaffe 500 Fahrzeuge zerstört

Bei internationalen Luftangriffen auf die syrische IS-Hochburg Al-Rakka wurden laut Medienberichten in den vergangenen drei Tagen mindestens 33 Extremisten getötet.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte Aufnahmen, die den Beschuss eines Lkw-Konvois der IS-Miliz und einer Raffinerie in der Nähe der nordsyrischen Stadt Aleppo zeigen sollen. Der russische Militärsprecher Andrei Kartapolow erläutete die Satellitenaufnahmen:

“Sie können auf den Bildern hunderte Tanklastwagen in Kolonnen erkennen. Allein in den ersten Tagen hat die russische Luftwaffe 500 Fahrzeuge zerstört. Das hat die Möglichkeiten des Treibstoff-Exports und die Geschäfte mit dem Schmuggel von Öl massiv behindert.”

Der französische Flugzeugträger “Charles de Gaulle” ist zur Unterstützung der Luftangriffe vom südfranzösischen Toulon ins östliche Mittelmeer aufgebrochen. An Bord sind 26 Jagdbomber, zwei Radaraufklärer und mehrere Hubschrauber.

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius begrüßte das Engagement Moskaus im Kampf gegen die IS-Miliz. Beim Vorgehen gegen die Dschihadisten müssten alle Kräfte zusammenstehen.

Russland fliegt seit längerem Luftangriffe in Syrien, will dabei nun aber stärker mit Frankreich zusammenarbeiten. Differenzen bleiben trotz der Annäherung in militärischen Fragen: Während der Westen auf den Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hofft, hält Moskau an ihm fest.