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"Eyes that Burn", irgendwo zwischen Dokumentarfilm und Fiktion

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"Eyes that Burn", irgendwo zwischen Dokumentarfilm und Fiktion

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“Eyes that Burn” – Die Eröffnungsszene spielt im Jahr 1986, als eine junge Frau am Flughafen Roissy einen Militärkoffer abholt. In ihm befinden sich

“Eyes that Burn” – Die Eröffnungsszene spielt im Jahr 1986, als eine junge Frau am Flughafen Roissy einen Militärkoffer abholt.

In ihm befinden sich persönliche Gegenstände von John Péraud, einem Fotojournalisten, der im Indochinakrieg 1954 starb. Im Beisein von ehemaligen Kollegen des Verschwundenen öffnet sie ihn.

Die weibliche Protagonistin, Mireille Perrier, befindet sich inmitten alter Geschichten der Kriegesreporter. Welche Rolle spielten sie? Sind sie nur Zeugen des Krieges oder selbst Kämpfer? Sie taucht tief ein in den Diskurs des Krieges, um die Männer und ihre Geschichten zu verstehen.

“Eyes that burn” bewegt sich an der Grenze zwischen Dokumentarfilm und Fiktion – er enthält Aufnahmen des Militärs und wurde ohne geschriebenen Dialog gedreht. Die bearbeitete Version war eine offizielle Auswahl der “Cannes Classics”.

Ein hypnotisierender Film mit fesselnden Aussagen von Kriegsberichterstattern, von denen manche kaum ihre brennenden Augen öffnen können, wenn sie ihre Kriegserlebnisse und den nahen Tod wiedererleben.