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Nach Anschlag auf Luxushotel: Malische Regierung verhängt Ausnahmezustand

Die malische Regierung hat nach dem schweren Anschlag islamistischer Terroristen auf ein Luxushotel den Ausnahmezustand verhängt. Er gilt bis Ende

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Nach Anschlag auf Luxushotel: Malische Regierung verhängt Ausnahmezustand

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Die malische Regierung hat nach dem schweren Anschlag islamistischer Terroristen auf ein Luxushotel den Ausnahmezustand verhängt. Er gilt bis Ende nächster Woche für das gesamte Staatsgebiet.

Mindestens zwanzig Menschen waren bei dem Anschlag am Freitag ums Leben gekommen, mindestens sieben wurden verletzt. Unter den Todesopfern befinden sich drei Chinesen und ein US-Bürger. Am Montag soll eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen werden.

Das Hotel in der Hauptstadt Bamako ist vor allem bei Diplomaten beliebt. Vier Deutsche konnten das Gebäude unversehrt verlassen. Auch französische, türkische und indische Staatsbürger hielten sich dort auf. Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs 170 Menschen in dem Gebäude.

Zwei mit dem Terrornetz al-Kaida verbundenen Islamistengruppen bekannten sich zu dem Anschlag.

US-Präsident Barack Obama verurteilte die Tat und sagte, “die Grausamkeit festige nur unsere Entschlossenheit, diese Herausforderung anzunehmen.”

Frankreichs Regierung vermutet den al-Kaida-Veteran Mokhtar Belmokhtar hinter dem Terrorangriff. Dieser war bereits vor Monaten von der libyschen Regierung für tot erklärt worden und gilt als Anführer des al-Kaida Terrornetzwerks im nördlichen Afrika.