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Argentinien sucht Nachfolger für Präsidentin Kirchner

In Argentinien wird heute der Nachfolger von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner gewählt. Als Favoriten bei der Stichwahl gelten zwei

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In Argentinien wird heute der Nachfolger von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner gewählt. Als Favoriten bei der Stichwahl gelten zwei Millionäre: Der konservative Bürgermeister der Hauptstadt Buenos Aires, Mauricio Macri, der das Lager der Opposition führt. Und sein Rivale Daniel Scioli, der Schützling von Präsidentin Kirchner und Gouverneur der Provinz Buenos Aires. Sergio Massa, Bürgermeister der Stadt Tigre nordwestlich von Buenos Aires, geht als Außenseiter ins Rennen.

In den meisten Umfragen liegt Macri deutlich vorne. Das hat allerdings wenig zu bedeuten, weil die Meinungsforscher schon beim ersten Wahlgang deutlich daneben lagen. Nach 12 Jahren Kirchner-Regierung wünschen sich viele der 32 Millionen wahlberechtigten Argentinier allerdings einen Politik-Wechsel, sagen Beobachter.

Christina Fernandez de Kirchner darf laut Verfassung nicht noch einmal antreten. Wer stattdessen in den Präsidentenpalast “Casa Rosada” einziehen darf, soll am Montag feststehen.