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Krim behilft sich mit Notstrom nach Anschlag auf ukrainische Strommasten

Teile der Krim liegen weiterhin im Dunkeln. Unbekannte Täter haben letzte Nacht wieder Strommasten gesprengt, offenbar Gegner der Angliederung der

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Krim behilft sich mit Notstrom nach Anschlag auf ukrainische Strommasten

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Teile der Krim liegen weiterhin im Dunkeln. Unbekannte Täter haben letzte Nacht wieder Strommasten gesprengt, offenbar Gegner der Angliederung der Halbinsel an Russland.

Die Krim, die völkerrechtlich zur Ukraine gehört, bezieht von dort nach wie vor einen Großteil ihres Stroms.

Weiteren Strom erzeugt sie selbst; wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser versorgen sich jetzt über Notstromaggregate.

Zu Rangeleien kam es, als die Polizei Monteuren die Reparatur der Leitungen ermöglichen wollte.

An den Masten hatten sich Angliederungsgegner versammelt. Sie gehörten zu einer Gruppe, in der sich vor allem Krimtataren betätigen.

Diese stellen auf der Krim eine Minderheit und waren strikt gegen die Angliederung an Russland, nachdem sie schlechte Erfahrungen mit der Sowjetunion gemacht hatten.

Dass sie etwas mit den Anschlägen auf die Strommasten zu tun hatte, bestreitet die Gruppe aber.