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"Nicht in meinem Namen" - vielfältiger Protest gegen islamistischen Terror

In vielen Städten Frankreichs ist der Opfer der Terror-Anschläge von Paris gedacht worden. So gingen z.B. in Toulouse mindestens 10 000 Menschen auf

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"Nicht in meinem Namen" - vielfältiger Protest gegen islamistischen Terror

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In vielen Städten Frankreichs ist der Opfer der Terror-Anschläge von Paris gedacht worden. So gingen z.B. in Toulouse mindestens 10 000 Menschen auf die Straße, um für Frieden und Freiheit und gegen Gewalt und Barbarei zu demonstrieren. Zugleich wandten sie sich auch gegen eine Gleichsetzung von Islam und Terror.

“Wir wollen damit zeigen, dass wir alle zusammenstehen gegen Alles, was die Gesellschaft spalten könnte,” sagte ein Teilnehmer, “und dass wir uns am Ende doch Alle nur Frieden wünschen.”

In Italien zeigten viele Muslime Flagge unter dem Motto: “Nicht in meinem Namen”. Bei Protestmärschen in Mailand und Rom verurteilten sie den Terror der Dschihadisten und übten Solidarität mit den Opfern der Attentate. Auf Transparenten wurden die Extremisten als “Krebsgeschwür des Islam” bezeichnet.

“Die Terroristen-Gruppen erzeugen nur Hass zwischen den Menschen und den Religionen,” sagte der Präsident der Islamischen Föderation in Italien,“unsere Religion ist keine Religion des Terrorismus, sie ist keine Religion des Krieges, sondern des Friedens.”

Auch an anderen Orten in Europa und der Welt fanden Gedenkveranstaltungen statt. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm fanden sich die Menschen zu einer Schweigeminute zusammenfanden. Auf zahlreichen europäischen Sportveranstaltungen wurde ebenfalls der Terroropfer von Paris gedacht.