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David Bowie und Masayoshi Sukita: Fotos aus 40 Jahren

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David Bowie und Masayoshi Sukita: Fotos aus 40 Jahren

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Einige der bekanntesten Bilder von David Bowie, unter anderem für das Kultalbum“Heroes”, hat der Japaner Masayoshi Sukita gemacht, ursprünglich ein

Einige der bekanntesten Bilder von David Bowie, unter anderem für das Kultalbum“Heroes”, hat der Japaner Masayoshi Sukita gemacht, ursprünglich ein Modefotograf, der sich für die New Yorker Musikkultur begeisterte. Zur ersten Begegnung zwischen den beiden kam es 1972.

Das Beste aus über 40 Jahren Zusammenarbeit zeigt Bowies Lieblingsfotograf in einer Wanderausstellung, die nun in New York (in der Morrison Hotel Gallery) angekommen ist.

Masayoshi Sukita: “Nachdem ich ein gemeinsames Konzert von David Bowie und Lou Reed gesehen hatte, das mir wirklich sehr gefiel, zeigte ich David meine Fotos. Und ergab mir die Chance, mit ihm zu arbeiten.

Masayoshi Sukita erinnert sich bis heute an die erste Fotosession mit Bowie, der . damals noch kein Make-up trug. Er hatte bereits mit dem britischen Pantomimen Lindsay Kemp trainiert und einen siebten Sinn für die richtige Pose. Die Zusammenarbeit funktionierte auf Anhieb, trotz Sprachbarriere.

Masayoshi Sukita: “Wir hatten nur ganz am Anfang einen Übersetzer mit dabei. Ich war dazu in der Lage, einfache Sätze wie ‘Bitte hinsetzen!’ oder ‘Hier hinstellen’ zu sagen. Sobald das Shooting begann, wusste Bowie ganz genau, was er zu tun hatte.”

Weltberühmt ist die Serie “Watch That Man” von 1973 mit extravaganten Kleidern des japanischen Couturiers Kansai Yamamoto.

Masayoshi Sukita machte einige Tausend Fotos von Bowie, viele wurden gar nicht veröffentlicht. Einen Einblick gibt der Fotoband “Speed of Life”, der die Ausstellung begleitet. Sie war bereits Frankreich und Australien zu Gast. Japan und Italien sind weitere Stationen.