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Oscarreif? Stallone kehrt als "Rocky" auf Leinwand zurück

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Oscarreif? Stallone kehrt als "Rocky" auf Leinwand zurück

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2006 schlüpfte Sylvester Stallone zuletzt in die Rolle des “Rocky Balboa”. Danach, sagte er damals, sollte endgültig Schluss sein mit der Filmreihe

2006 schlüpfte Sylvester Stallone zuletzt in die Rolle des “Rocky Balboa”. Danach, sagte er damals, sollte endgültig Schluss sein mit der Filmreihe, die ihn weltberühmt gemacht hatte. Nun gibt es doch wieder ein Comeback. In Creed kehrt Sly in den Boxring zurück, diesmal, um den Sohn seines ehemaligen Rivalen und späteren Freundes Apollo Creed zu trainieren. Michael B. Jordan spielt den Nachwuchsboxer.

Auf der Premiere in Los Angeles erklärte Stallone, warum er sich doch wieder zu einem Rocky-Film überreden ließ. “Weil es ein beinah ein autobiografischer Film mit einem sehr persönlichen Ansatz ist. Es ging nicht darum, um jeden Preis noch einen Film zu drehen, womöglich aus finanziellen Gründen. Zweieinhalb Jahre dauerte der Prozess, ich habe lange gezögert, soll ich es machen, oder nicht. Und ich muss zugeben, ich habe mich geirrt, der Regisseur lag goldrichtig.”

Regie führte Ryan Coogler, der mit der Begeisterung für die Boxerfilme aufwuchs.
“Von dem Zeitpunkt an, an dem ich beschloss, Filme zu drehen, wusste ich, dass ich eines Tages einen Boxerfilm machen würde. Weil sie großartig sind und sich wunderbar filmisch umsetzen lassen. Und sie funktionieren immer gut, dieser Sport spricht Filmemacher an. Ich bin als Rocky-Fan aufgewachsen und ahnte nicht, dass ich tatsächlich einen Rocky-Film drehen würde, auch wenn ich immer davon geträumt habe.”

“Creed – Rocky’s Legacy” ist gerade in den US-Kinos angelaufen und erfüllt damit die Bedingung für eine Oscarnominierung, die Sylvester Stallone für seine Rocky-Dienste verdient hätte, meinen zumindest die Fans. Am 14. Januar kommt der Film in die deutschsprachigen Kinos