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Papst wirbt in Kenia für bessere Lebensbedingungen der Armen

Es ist der dritte Tag seiner Afrika-Reise und der letzte in Kenia: Papst Franziskus hat vor tausenden jubelnden Menschen, vor allem Jugendlichen

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Papst wirbt in Kenia für bessere Lebensbedingungen der Armen

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Es ist der dritte Tag seiner Afrika-Reise und der letzte in Kenia: Papst Franziskus hat vor tausenden jubelnden Menschen, vor allem Jugendlichen, seine Abschlussmesse gefeiert.

Meinung

Dabei geht es nicht um Menschenliebe, sondern um eine Pflicht, die uns allen obliegt.

Dabei warb er eindringlich für bessere Wohn- und Lebensbedingungen der Armen. Er verurteilte die “abscheuliche Ungerechtigkeit” die Millionen Menschen zum Leben in Slums zwingt.

Zuvor hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche das Armenviertel Kangemi der Hauptstadt Nairobi besucht. Hier leben 100 000 Menschen auf engstem Raum zusammen. Der Besuch in dem Armenviertel gilt als eine der wichtigsten Stationen der sechstägigen Afrika-Reise des Papstes. 

Franziskus erklärte: “Die soziale und ökologische Schuld an den Armen der Städte kann beglichen werden, indem ihr heiliges Recht auf drei Dinge respektiert wird: Land, Unterkunft, Arbeit. Dabei geht es nicht um Menschenliebe, sondern um eine Pflicht, die uns allen obliegt.”

Der Argentinier hat die Bekämpfung der Armut zu einem Kernanliegen seines Pontifikats gemacht. Am Nachmittag reist Franziskus in das Nachbarland Uganda weiter