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Franziskus beendet Afrikareise mit Besuch in umkämpfter Zentralafrikanischer Republik

Am letzten Tag seines Besuchs in Uganda hat Papst Franziskus bei einer Messe vor etwa 300.000 Menschen eine Gruppe von christlichen Märtyrern geehrt

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Franziskus beendet Afrikareise mit Besuch in umkämpfter Zentralafrikanischer Republik

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Am letzten Tag seines Besuchs in Uganda hat Papst Franziskus bei einer Messe vor etwa 300.000 Menschen eine Gruppe von christlichen Märtyrern geehrt. 45 Katholiken und Anglikaner waren im 19. Jahrhundert von einem örtlichen König hingerichtet worden. Vor der Messe besuchte der Papst einen Schrein, der an die getöteten Christen erinnert, die sich geweigert hatten, ihren Glauben aufzugeben. Die Katholiken unter ihnen waren bereits vor 50 Jahren heiliggesprochen worden.

Im Anschluss an den Besuch des Märtyrerschreins hielt Franziskus in der Nähe der Hauptstadt Kampala eine Rede vor vorwiegend jugendlichen Christen. Der Papst segnete eine junge Frau, die HIV-positiv ist und bereits als Kind beide Eltern verloren hatte. Aktivisten kritisierten, dass sich der Papst trotz der großen Zahl von HIV-Infektionen in Uganda nicht zum kirchlichen Verbot von Kondomen äußerte.
Nächste Station der Afrikareise ist die Zentralafrikanische Republik, wo in diesem Jahr bei Kämpfen zwischen christlichen und muslimischen Milizen Zehntausende ums Leben gekommen sind.