Eilmeldung

Eilmeldung

Mit Milliarden für Ankara will die EU den Flüchtlingszustrom eindämmen

Mit Milliardenhilfen an die Türkei will die EU den Zustrom an Flüchtlingen eindämmen. Die Staats- und Regierungschefs der EU und der türkische

Sie lesen gerade:

Mit Milliarden für Ankara will die EU den Flüchtlingszustrom eindämmen

Schriftgrösse Aa Aa

Mit Milliardenhilfen an die Türkei will die EU den Zustrom an Flüchtlingen eindämmen. Die Staats- und Regierungschefs der EU und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu kamen in Brüssel zusammen, um gemeinsam einen Aktionsplan zur Flüchtlingsfrage zu verabschieden. Mit Milliardenhilfen an die Türkei will die EU den Zustrom an Flüchtlingen eindämmen.

Ankara hofft, dass das Treffen den EU-Beitrittsverhandlungen neuen Schwung verleiht, wie Davutoglu betonte. Auch wolle man über die jüngsten Entwicklungen in und außerhalb Europas sprechen. Der türkische Regierungschef fügte hinzu, dies sei zugleich der Beginn einer neuen Etappe.

Die EU bietet der Türkei drei Milliarden Euro an, um den syrischen Flüchtlingen im Land zu helfen. Im Gegenzug soll die Türkei ihre Grenzen besser schützen und gegen Schlepper vorgehen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte: “Ein wesentlicher Teil dieses EU-Türkei-Aktionsplanes wird auch sein, wie wir illegale Migration durch legale Migration ersetzen werden können und wie wir die Situation der Flüchtlinge in der Türkei verbessern können.” Im Zusammenhang mit dem Beitrittsprozess der Türkei fügte Merkel hinzu, dieser sei offen angelegt. Die Regierung in Berlin setzt sich für eine privilegierte Partnerschaft ein.

“Dieses ist das sechste Gipfeltreffen in diesem Jahr, das der Flüchtlingskrise gilt”, so unser Korrespondent Sandor Zsiros. “Inzwischen aber gibt es einen Konsens: Selbst der als Hardliner bekannte ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will ein Abkommen unterstützen, mit dessen Hilfe Migranten von der EU ferngehalten werden können.” Mit Milliardenhilfen an die Türkei will die EU den Zustrom an Flüchtlingen eindämmen.